Geschichte von dem Musical "Starlight Express".....
Im
STARLIGHT EXPRESS THEATER
BOCHUM startet Abend für Abend das
rasanteste Musical aller Zeiten.
Flaggen fallen, Lichter blitzen, Helme funkeln. Eine dramatische Nacht
beginnt - die Nacht der Rennen. Steigen Sie ein, in die mitreißende
Geschichte vom STARLIGHT EXPRESS. Über 6,5 Millionen Besucher in zehn
Jahren haben schon den Fahrtwind der rasenden Züge gespürt, wenn sie mit
60 km/h auf Rollschuhen an ihnen vorbeijagen. Packende Rhythmen,
phantastische Kostüme und eine technisch atemberaubende Show machen Andrew
Lloyd Webbers musikalische Zugnummer zum Dauerrenner in Bochum.
Machen Sie Ihrer Maus Dampf. Stellen Sie alle Signale Ihrer Menüleiste auf
"grün". Und schon sind Sie mittendrin: Im Kampf um die
Weltmeisterschaft der Lokomotiven ...
Ein
Kindertraum wird wahr ...
Wovon träumt ein kleiner Junge, der seine Spielzeugeisenbahn über alles
liebt? Natürlich von den verschiedensten Lokomotiven und Waggons, die mit
unglaublicher Geschwindigkeit über die Schienen rasen - manche kraftvoll
durchstartend, andere elegant gleitend. In dem Traum vom STARLIGHT EXPRESS
nehmen die Loks und ihre Anhänger menschliche Züge an. Sie lieben und
leiden. Sie sind freundlich oder arrogant, mutig oder hinterlistig.
...
bei der Weltmeisterschaft der Lokomotiven ...
Es ist die Nacht der Rennen. Von weither fahren Züge in einen imaginären
Bahnhof ein; alle wollen sich zur Weltmeisterschaft der internationalen
Lokomotiven anmelden. Voraussetzung für die Teilnahme ist: Jede Lok muß
einen Partner haben, der als Anhänger mit ihr fährt. Die junge Dampflok
Rusty - liebenswert, aber technisch veraltet - scheint gegen die
Konkurrenten keine Chance zu haben. Da ist zum Beispiel der protzige
Titelverteidiger Greaseball, eine Diesellok. Mit seiner Siegessicherheit
erobert er gleich reihenweise die Herzen der weiblichen Anhänger. Und dann
taucht auch noch die hypermoderne und verführerische E-Lok Electra auf.
...
zählt nicht imposante Technik und Muskelkraft, ...
In wenigen Minuten wird das erste Rennen beginnen. Alle Loks gehen mit ihren
Anhängern an den Start. Im letzten Moment trennt sich die schöne Pearl,
der luxuriöse 1.-Klasse-Wagen, von Rusty und wechselt zu Electra. Allein
und voller Selbstzweifel bleibt Rusty zurück. Jetzt muß der alte Papa die
Herausforderung für die Dampfloks annehmen: Gegen arrogante High-Tech und
protzige Macho-Methoden. Die Start-Flaggen fallen. Die Lokomotiven rasen mit
ihren Anhängern auf den 250 Meter langen Rollschuhparcours. Aber nicht
jeder kämpft fair. Besonders Caboose, der intrigante Bremswagen, spielt ein
falsches Spiel.
... sondern der Glaube an sich selbst und die eigene Willensstärke.
Das letzte Rennen steht bevor. Für diesen entscheidenden Wettlauf fehlt
Papa jedoch die Kraft. Wird Rusty die Weltmeisterschaft gewinnen können?
Niemand glaubt daran, und alles scheint verloren - bis der STARLIGHT
EXPRESS, der Zug der Züge, Rusty den Glauben an sich selbst zurückgibt ...
"Bitte
einsteigen! Die Türen schließen selbsttätig"
Ab und zu gibt es diese einzigartigen Momente. Da sehen Erwachsene die Welt
wieder mit den Augen ihrer Kinder. Manchmal entstehen diese Augenblicke aus
purem Zufall. Manchmal genügt ein besonderes Spielzeug, um den Zauber
auszulösen. Sie haben es sicher schon erraten: Das Spielzeug heißt
Modelleisenbahn. Es gibt wohl kaum einen Erwachsenen, der nicht mit der
Begeisterung eines Kindes Züge auf die Reise schickt, Weichen stellt und
Rennen veranstaltet - Diesellokomotive gegen Elektrolok.
Hochgeschwindigkeitszug gegen Dampfmaschine.
Die
Eigenarten der Lokomotiven
Warum hält die Begeisterung für die Welt der Züge fast immer ein ganzes
Leben lang an? Vielleicht liegt es an der eigenwilligen Persönlichkeit, die
manche Lokomotiven und Waggons ausstrahlen. Ein paar dieser Persönlichkeiten
möchten wir Ihnen gern vorstellen. Da ist zum Beispiel der durchtriebene
Bremswagen Caboose oder die verführerische E-Lok Electra. Aber zuerst
lernen Sie die Hauptfigur kennen: die Dampflok Rusty mit ihrer großen Liebe
zu Pearl, dem luxuriösen 1.-Klasse-Wagen.
STARLIGHT EXPRESS - mittendrin statt einfach nur dabei!
Ein
Musical bricht alle Rekorde
Erstmals in der Geschichte des modernen Theaterbaus entstand in Bochum 1988
eine Spielstätte, die eigens für die Inszenierung eines speziellen Bühnenstücks
konzipiert worden war. Hier startet achtmal pro Woche der STARLIGHT EXPRESS
mit einem rekordverdächtigen Tempo. Rekordverdächtig sind auch die Zahlen:
In den vergangenen acht Jahren haben bereits mehr als 6 Millionen Besucher
Andrew Lloyd Webbers Musical-Welterfolg begeistert miterlebt. Die Auslastung
des STARLIGHT EXPRESS Theaters liegt bei 100 Prozent. Höchstgeschwindigkeit
der Darsteller: 60 km/h STARLIGHT EXPRESS verlangt von allen Mitwirkenden Höchstleistungen.
Es genügt nicht, daß die Darsteller hervorragend singen, tanzen und
spielen können - das actionreiche Musical-Spektakel setzt ebenfalls
artistische Fähigkeiten voraus. Denn die Musical-Stars jagen auf ihren
Rollschuhen mit einer sagenhaften Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h durch
die Zuschauerränge. Die Besucher befinden sich mitten im turbulenten
Geschehen.
Höchstgeschwindigkeit der Darsteller: 60 km/h
Die technisch brillante Inszenierung, die phantastischen Kostüme und Andrew
Lloyd Webbers einzigartige Musik - deren Spektrum von fetzigem Rock'n'Roll
bis hin zu gefühlvollen Lovesongs reicht - machen STARLIGHT EXPRESS zu
einem unvergeßlichen Erlebnis. Übrigens: Auch heute noch untersteht das
Bochumer Creative Team einer Supervision aus London, um den hohen Standard
der Produktion auf gleichbleibendem Niveau zu halten. Deshalb ist jede
Vorstellung immer wieder eine neue Premiere.
Andrew Lloyd Webber: der Komponist
Seine
Musical-Erfolge:
JOSEPH AND THE AMAZING TECHNICOLOR DREAMCOAT, "Jesus Christ
Superstar", CATS, STARLIGHT EXPRESS, DAS PHANTOM DER OPER, "Aspects
of Love" und "Sunset Boulevard".
Seine Auszeichnungen:
6 "Tony Awards", 4 "Drama Desk Awards", 3
"Grammies", 5 "Laurence Olivier Awards" und der "Praemium
Imperiale Award". Andrew Lloyd Webber ist außerdem der erste
Komponist, der den "American Society of Composers, Authors and
Publishers' Triple Play Award" erhielt.
Seine Musical-Produktionen:
Gemeinsam mit der Firmengruppe "The Really Useful Group"
produziert Andrew Lloyd Webber nicht nur eigene Stücke, sondern auch
Arbeiten anderer Komponisten. Andrew Lloyd Webber ist der erste Produzent,
von dem gleichzeitig drei Musicals in New York und drei in London gespielt
wurden. Diesen Rekord erzielte er in den Jahren 1982, 1988 und nochmals
1994.
Seine Ehrungen:
1988 erhielt Andrew Lloyd Webber die Mitgliedschaft des "Royal College
of Music". 1992 wurde er für seine Verdienste um die Kunst zum Ritter
geschlagen. 1995 wurde er in die "American Songwriters' Hall of Fame"
aufgenommen.
Seine Arbeit als Texter und Komponist:
Richard Stilgoe komponierte und textete bislang mehr als hundert Songs, die
auf der ganzen Welt bekannt wurden. Die ersten Zeilen von STARLIGHT EXPRESS
stammen von Richard Stilgoe - ebenso der Text für STARLIGHT EXPRESS.
Gemeinsam mit Charles Hart arbeitete er im Jahr 1986 an dem Musical DAS
PHANTOM DER OPER.
Seine Regiearbeit:
Trevor Nunn führte nicht nur Regie bei der Originalproduktion von STARLIGHT
EXPRESS in London. Er brachte das Musical auch am Broadway in New York auf
die Bühne. Weltberühmt machte ihn seine Regiearbeit für STARLIGHT
EXPRESS. Der Workaholic unter den Regisseuren setzte aber auch die Musicals
"Chess" und LES MISÉRABLES in Szene.
1968 wurde er zum jüngsten Künstlerischen Direktor der angesehenen
"Royal Shakespeare Company" ernannt.
Die Idee vom STARLIGHT EXPRESS wird 1973 geboren. Andrew Lloyd Webber wird gebeten, die Musik zu einer Zeichentrickfilmserie zu komponieren. Die Geschichte beruht auf einem damals in Großbritannien populären Comic, in dem es um einen Jungen ging, der in seinen Träumen mit der Eisenbahn spielt.
Cinderella
als Dampflok 1975.
Eine andere Fernsehgesellschaft bittet Andrew Lloyd Webber, sich mit einer
Zeichentrickversion des Märchens "Cinderella" zu beschäftigen.
Cinderella sollte eine Dampflokomotive spielen, die bösen Geschwister waren
eine Diesel- und eine E-Lok. Die Dampflokomotive - so das Märchen - hatte
das Rennen um den königlichen Zug schließlich gewonnen, allerdings nur,
weil die geheimnisvolle Fee ein bißchen nachgeholfen hat.
Erste Töne von STARLIGHT EXPRESS 1982.
Die konzertante Fassung von STARLIGHT EXPRESS entsteht, die vor allem für
Schulorchester gedacht war.
Das Londoner Westend tobt 27. März 1984.
Die Welturaufführung von STARLIGHT EXPRESS, die im Londoner
Apollo-Victoria-Theatre stattfindet, wird von der Kritik und vom Publikum
bejubelt.
STARLIGHT EXPRESS erobert New York am 15. März 1987.
Die Broadway-Premiere im Gershwin-Theater löst Begeisterungsstürme aus.
Der Zug der Züge auch in Deutschland! 12. Juni 1988.
Im STARLIGHT EXPRESS Theater, Bochum, hebt sich der Vorhang für die
deutsche Erstaufführung.
Das STARLIGHT EXPRESS Theater - im Guinness-Buch der Rekorde
Eigens
für den STARLIGHT EXPRESS maßgeschneidert
Der STARLIGHT EXPRESS ist die erste moderne Inszenierung in Deutschland, für
die eigens ein Theater gebaut wurde. So entstand im STARLIGHT EXPRESS
Theater am Bochumer Stadionring ein gelungenes Arrangement von Bühnenbau
und ausgefeilter Technik, durch das künstlerische Leistungen und
Dramaturgie des Musicals optimal in Szene gesetzt werden können. Nur ein
Beispiel: Auf einem 250 Meter langen Rollschuhparcours, der auf zwei Ebenen
durch den Zuschauerraum führt, kann den 1700 Zuschauern die
Weltmeisterschaft der Lokomotiven hautnah präsentiert werden.
Qualität hat ihren Preis
Die Kosten für den Bau des Theaters beliefen sich auf rund 24 Millionen
Mark, die vom Land Nordrhein-Westfalen und von der Stadt Bochum
bereitgestellt wurden. Die Starlight Express Musical Produktions GmbH ist Pächter
des Theaters und investierte weitere 12 Millionen Mark in die
Musical-Produktion. 3,5 Millionen Mark kostete die Lichttechnik, und allein
für die Tonanlage mußten 2 Millionen Mark aufgebracht werden.
Spitzenleistung: Schwarz auf weiß
Das Theater in Bochum wurde in Rekordzeit fertiggestellt: Baubeginn war im
Dezember 1986; die Bauübergabe erfolgte im Januar 1988. Sowohl die
Rekordbauzeit als auch die Tatsache, daß erstmalig ein Theater für ein
Bühnenstück gebaut wurde, sind im Guinness-Buch der Rekorde vermerkt.
Bevor sich der Vorhang öffnet
Nur noch fünf Minuten bis Show-Beginn. Die Künstler stehen bereit. Nebel
zischt auf die Bühne. Die Techniker schalten die Hydraulikpumpen ein, und
das Stage Management nimmt über Micro und Kopfhörer Verbindung zu allen
Abteilungen auf: "Good evening, Ladies and Gentlemen. This is your act
one beginners call!"
Teamwork hinter der Bühne
Hier haben Sie die Gelegenheit, einen Blick in das Reich der Dresser, des
Stage Managements, der Tontechnik und der Requisiteure zu werfen. Klicken
Sie weiter, und begleiten Sie uns auf einem kleinen Rundgang durch die
Theaterwelt, die sich jenseits des Vorhangs verbirgt - es wird Ihnen sicher
gefallen.
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